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Antibiotika wirken ausschliesslich gegen bakterielle Infektionen. Häufig sind jedoch Viren und Pilze, seltener in Deutschland Parasiten und Prionen, die Verursacher einer Infektion. Gegen diese sind Antibiotika wirkungslos. Daher kann es sein, dass Ihr Arzt kein Antibiotikum verschreibt.
Sollten Sie ein Antibiotikum verschrieben bekommen haben, ist es wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen zur Einnahme halten! Nur dann ist gewährleistet, dass der Wirkspiegel des Antibiotikums immer hoch genug bleibt. Dreimal täglich bedeutet alle acht Stunden, zweimal am Tag bedeutet alle zwölf Stunden. Nehmen Sie Ihr Antibiotikum so lange ein, wie es der Arzt Ihnen empfohlen hat. Sollten Sie schwerwiegende Nebenwirkungen bemerken, z.B. Durchfall, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

Greifen Sie niemals auf eigene Faust zu Antibiotika, sondern nur, wenn Ihr Arzt diese verschreibt! Ebenso wenig dürfen Sie Ihr Antibiotikum an jemand anderen weitergeben – selbst dann nicht, wenn dessen Beschwerden Ihren eigenen sehr ähnlich erscheinen.


Das können Sie noch tun


Garen Sie vor allem Fleisch vor dem Verzehr gut durch. Viele Menschen glauben, anhand der Farbe des Fleisches erkennen zu können, ob dieses gar ist. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einem Lebensmittelthermometer.


Waschen Sie Ihre Hände und reinigen Sie Oberflächen regelmäßig. Krankheitserreger können an vielen Stellen in der Küche überleben, wie z. B. an Küchengeräten oder auf Schneidbrettern und Arbeitsflächen.


Bewahren Sie Essen im Kühlschrank auf. Innerhalb von zwei Stunden können sich Krankheitserreger bilden, sofern Essensreste nicht rechtzeitig gekühlt werden. An heißen Sommertagen bereits noch schneller.


Bereiten Sie Lebensmittel getrennt zu. Durch rohes Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte und Eier können Krankheitserreger auf andere Lebensmittel wie z. B. Salat übertragen werden.